Judo-Club war nicht zu knacken

Nachdem der Judo Club Greven am ersten Kampftag in Bevergern mit einem Unentschieden gegen die Stellaner Gastgeber und einer knappen Niederlage gegen die Ibbenbürener Judo Gigants nicht optimal in die Landesliga Saison 2019 startete, waren die Grevener Kämpfer am Sonntag den 22.09.2019 beim Heimkampftag nicht zu knacken.
In der ersten Begegnung zeigte sich die Grevener Mannschaft unter den Augen von Coach und erstem Vorsitzenden Franz Greiling besonders souverän.
In der Hinrunde punkteten gegen den Judo Club Velen – Reken Simon Im Schlaa -81 Kg, Jan Ruch –90 Kg, Sönke Biedermann -66 Kg, Christoph Schrameier +90 Kg und Marius Schmitz -73 Kg zum 5:0 Halbzeitstand. Mit Umstellungen auf den Positionen -66 Kg (Max Asche) und –90 Kg (Manuel Kliezing) ging es in die Rückrunde. Auch hier zeigten sich die Grevener Judoka überlegen. Lediglich Max Asche (noch U18) musste sein Debüt in der Männerliga abgeben. Zwar konnte sich der junge Kämpfer eine Wertung Waza-ari erarbeiten und lag lange in Führung, geriet aber kurz vor Ablauf der Kampfzeit in einen Haltegriff aus dem es kein Entkommen gab.
Nach diesem 9:1 im Rücken ging es in der zweiten Begegnung gegen den stärker einzuschätzenden Gegner Banzai Gelsenkirchen. Hier verlief der Start nicht so gut aus Grevener Sicht. Simon Im Schlaa (-81 Kg) passierte eine ungewohnte Unachtsamkeit die sein Gegenüber nicht ungenutzt lies und damit für die Führung der Gäste sorgte. Jan Ruch (-90 Kg) sorgte für den Ausgleich und übergab an Max Asche (-66 Kg). Dieses Mal gelang es Max, seine optische Überlegenheit auch zählbar zu machen. Mit der höchst Wertung Ippon für einen Schenkelwurf machte Max Asche vorzeitig den Sack zu und brachte Greven damit die 2:1 Führung. Ein erneuter Ausgleich zum 2:2 gelang den Gelsenkirchenern nach dem Kampf der +90 Kg Kategorie wo Christoph Schrameier knapp unterlag. Marius Schmitz (-73 Kg) sicherte dann mit einem Blitzsieg die Halbzeitführung zum 3:2 mit einer Bilderbuch Kontertechnik. Auch in dieser Begegnung gab es in der Halbzeit Umstellungen auf den Positionen -66 Kg (Sönke Biedermann) und -90 Kg (Manuel Kliezing). Simon Im Schlaa machte den Fehler aus der Hinrunde gut und baute die Grevener Führung zum 4:2 Zwischenstand aus. Ein erneutes Rankommen ermöglichte das Punkten der Ruhrpottler in der -90 Kg Klasse wo Manuel Kliezing auf einen Fussfeger fiel. Sönke Biedermann (noch U18), der ebenfalls seine erste Saison bei den Männern kämpft, zeigte auch in seinem zweiten Kampf an diesem Tag eine gute Vorstellung. Nach packenden Szenen im Stand nutzte der Grevener den Übergang in den Bodenkampf und zwang seinen Gegner mit einer Würgetechnik zur Aufgabe was das 5:3 für Greven bedeutete. Der Punkt +90 Kg ging, wie in der Hinrunde, an der starken Kämpfer aus Gelsenkirchen. Zwar kämpfte Christoph Schrameier stark, unterlag aber erneut knapp. Für den 6:4 Endstand und somit den zweiten Gesamtsieg des Tages sorgte Marius Schmitz. Zwar geriet Marius (noch U21) zu Beginn des Kampfes in den Rückstand, bewies aber Herz und Kampfgeist. Dafür belohnte sich der Grevener selbst und erkämpfte sich zwei Wertungen, die den vorzeitgen Sieg bedeuteten.

Sehr erfreulich, abgesehen von den eingefahrenen Punkten, war die Art und Weise wie die Mannschaft sich präsentierte. Die jungen Kämpfer integrieren sich hervorragend ins Team und beweisen das sie in der Männerliga durchaus schon mithalten können. Die „alten Hasen“ machen einen gewohnt guten Job und geben den Jüngeren den Rückhalt den sie brauchen. Dies zeugt von einer guten altersklassenübergreifenden Arbeit aller Beteiligten auf die der Judo Club Greven sehr stolz sein kann.

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